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❤️ Heute ist wieder Sonntag, mein liebster Tag in der Woche, denn ich kann mich (fast) ungestört dem Schreiben widmen! Ich will euch etwas am Entstehungsprozess zum dritten Band der Lichtgefährten-Saga teilhaben lassen und werde dafür in unregelmäßigen Abständen unlektorierte Schnipsel posten. Die Idee zu dieser Rückblende in die Römerzeit ist mittlerweile mehrere Jahre alt und ich habe mich gefreut wie ein Honigkuchenpferd diese Szenen endlich umsetzen zu können. Allzu leicht wurde es dann nicht, denn bei einer erneuten Recherche sind mir etliche unterschiedliche Theorien begegnet, wie die Varusschlacht vonstatten gegangen sein könnte. Ich blieb dann bei der Darstellung aus TerraX, da diese am besten in den Roman passte. Aktuell gibt es weitere archäologische Ausgrabungen, deren Ergebnis aber noch aussteht.

Aber lest selbst:


"Wie ein silbern glitzernder Lindwurm zog sich die römische Legion in die Länge, als sie aus der flachen Ebene in den dunklen, hohen Wald marschierte.
Unruhig tänzelte das weiße Pferd auf der Anhöhe vor dem Waldrand auf und ab, während sein Herr die Zügel straff hielt. Der prächtigen Rüstung mit rotem Kamm auf dem Helm nach, wohl ein ranghoher römischer Offizier. Mit mahlendem Kiefer beobachtete er, wie die Düsternis seine Männer verschlang.
Ein anderer, älterer Mann mit kurzem grauen Haar und Stirnglatze ritt an dessen Seite und zügelte sein Pferd.
»Zieht nicht ein solches Gesicht, mein Centurio. Drei bis vier Tage und wir setzen den Marsch in unser Winterlager nach Vetera am Rhein fort.« Er deutete auf eine Rauchsäule, die aus dem hinteren Teil des endlosscheinenden Waldes in den Himmel stieg. »Es könnte euer Freund Arminius sein, der mit seinem Spähtrupp in einen Hinterhalt geraten ist. Wollt ihr ihn etwa den Barbaren überlassen?«
Der junge Centurio drehte sich zu dem kleinen, dicklichen Mann auf seinem stämmigen, schwarzen Pferd um und seine Augen verengten sich zu Schlitzen.
»Ave Publius Varus. Ich beschwöre Euch erneut, führt die Legionen nicht in diesen Wald, es könnte unser aller Untergang sein.«
»Und ich beschwöre Euch, nicht immer so übellaunig und misstrauisch zu sein, Lucius. Was für ein Feldherr wäre ich, würde ich einfach so weiterziehen, während ein Wachturm unseres Reiches brennt?«
»Ein schlauer vielleicht«, raunzte der junge Centurio und musterte den kleinen Älteren an seiner Seite kühl von oben herab."

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© Patricia Vonier 2014 - 2018