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Herzlich Willkommen auf meiner Autoren-Website. Hier erfahrt ihr alles Wissenswerte zu meiner Fantasy-Roman-Saga "Lichtgefährten", deren erster Band seit November 2014 erhältlich ist. Ich wünsche viel Freude beim Stöbern.

   

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Ich möchte die nächste Zeit einige Textschnipsel aus Band 1 hier veröffentlichen. Lest nun den ersten davon:

Vorsichtig betrat ich den Umkleideraum und staunte. Der Junge hatte überhaupt nichts mit den Sicherheitskräften zu tun. Er war nur einer der Darsteller des Musicaltheaters, welches an das Kongresszentrum grenzte. Auf siebzehn, höchstens auf achtzehn Jahre schätzte ich ihn. Erleichtert erwiderte ich sein freundliches Lächeln. Er freute sich sichtlich, dass ich aus meinem Versteck gekommen war, und musterte mich gespannt mit seinen warmen, rehbraunen Augen. Als ich ihn so sah, mit den süßen Sommersprossen im Gesicht und dem verwuschelten kastanienfarbenen Haar, schämte ich mich für mein Misstrauen. Und er sah richtig niedlich aus, in seinem Ritterkostüm.
»Welchen Ritter der Tafelrunde spielst du?«, fragte ich den Jungen schließlich. »Galahad? Gawein oder Parzival?«
»Ich bin Marc, einfach nur Marc«, stellte er sich vor und blickte beschämt nach unten.
»Ach, das wird schon. In der nächsten Saison spielst du bestimmt eine der Hauptrollen. Also für mich wärst du ein perfekter Parzival. Du hast dich wirklich ritterlich um mich gekümmert, ich danke dir.« Marc errötete und ein scheues Lächeln huschte über sein Gesicht.
»Woher kennst du eigentlich meinen Namen?«, fragte ich nach und zu meiner Erleichterung übergab er mir meinen Rucksack.
»Danke. Ich dachte schon, ich hätte ihn verloren. Ohne meinen Geldbeutel und das Rückfahrticket wäre ich aufgeschmissen.«
Mir war jetzt schon viel wohler. In Marcs Gegenwart zitterte ich nicht mehr und mein Magen hatte sich auch beruhigt. Ich konnte ebenso gut in unserem Dorf zum Arzt gehen.
»Also, ich danke dir vielmals. Du hast bestimmt noch viel zu tun. Proben, für die Aufführung heute Abend. Und mir geht es schon viel besser, ich fahre nach Hause.« Ich reichte Marc die Hand zum Abschied, doch zu meiner Verwunderung ließ er sie nicht mehr los.
»Tut mir leid, Sara, aber ich kann dich nicht gehen lassen«, sagte er plötzlich bestimmt. »Ich habe den Befehl, dich zum Arzt zu fahren. Die Limousine wartet schon.«

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